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1509
DIE "AUREA DOMUS" (DAS GOLDENE HAUS) DER ITALIENISCHEN RENAISSANCE:
MARMORVERKLEIDUNG DES HEILIGEN HAUSES

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SANTA CASA : PARETE  SETTENTRIONALE

Die außergewöhnliche Bedeutung, die die Kirche der Reliquie des Heiligen Hauses beimaß, veranlasste Julius II. und dessen Nachfolger dazu, ein Werk ohne seinesgleichen zu schaffen, das zum Mittelpunkt des Marienkults werden sollte. 1509 wurde dieser Auftrag an Donato Bramante erteilt, der in Anlehnung an die für Rom entworfenen Triumphbögen die einzigartige Marmorverkleidung der Ringmauer um das Heiligtum entwarf. Das Project ging dannan Andrea Sansovino, Antonio da Sangallo und Raniero Nerucci über. Es handelt sichhierbei sicher weltweit um den größten und vollständigsten Bildhauerzyklus der Renaissance, an dessen Ausführung Andrea Sansovino, Raffaello da Montelupo, Niccolò Tribolo, die Gebrüder Lombardi un die della Porta beteiligt waren.Im Jahre 1538 war das Werk fertig gestellt " ......das Monument hat an den

Ecken und in der Mitte der beiden Längsseiten sechs verzierte doppelte Vorsprünge auf längsgerillten Korinthersäulen, die auf einem reich geschnitzten Sockel aufliegen." Auf den sechs oberen Felderen sind glorreichen Ereignisse aus dem Leben der Mutturgottes dargestellt
1 - Marias Geburt
2 - Vermählung der Jungfrau
3 - Verkündigung
4 - Christi Geburt
5 - Anbetung der Heiligen Könige
6 - Marias Tod
Die Szenen werden durch die zehn Statuen der Sibyllen ( obere Nischen ) und jener derzehn Propheten ( untere Nischen ) angekündigt.

Santa Casa

HEILIGES HAUSE : GESAMTABWICKLUNG DER
MARMORVERKLEIDUNG AN DEN VIER WÄNDEN

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